If you want a hike that tests your lungs, your navigation skills, and your absolute patience, look no further than the Moelwyns.
Looking to escape the conveyor-belt crowds of Eryri (Snowdonia)? This incredible 10km loop above Tan-y-grisiau is packed with industrial history, eerie ruins, and stunning lake views—minus the Snowdon-sized queues. But let’s just say the mountain has a few surprises in store for anyone brave enough to take it on.
From deceptive bog physics to the ghosts of the Victorian era, here is what it’s really like to tackle one of Wales’ most rugged hidden gems.
The first thing you notice on this route isn’t the grass—it’s the stone. You start the trek at Cwmorthin Quarry, wandering along the edges of Llyn Cwmorthin before beginning a climb into a landscape made literally of slate. It feels like ascending a giant’s staircase of clattering grey shards.
Every step you take is a reminder of the Victorian miners who carved these hillsides out by hand. Scattered across the terrain is the „debris of the past“—rusty gears, iron cables, and collapsed barracks. It feels like the workers just dropped their tools and walked away yesterday.
What’s truly fascinating is the blend of old and new. On several of the crumbling stone buildings, you’ll find QR codes attached to the masonry. Scanning them pulls up the history of the specific ruin you’re standing in, bridging the gap between 19th-century toil and 21st-century trekking.
Route Highlight: After passing the lower ruins, you’ll climb up to the deep craters and massive, yawning chasms of Rhosydd Quarry. These gaping holes in the earth look like gateways to a subterranean world.
Every time I reached a crest, thinking, „This is it, I’m finally at the top,“ another peak would emerge from the mist. It was a relentless cycle of slate-scrambling and false summits. But when the grey stone finally surrendered to that soft, grassy hilltop, the feeling of relief was unmatched.
Aside from the ghosts of the mines, the silence up here was absolute. In several hours of hiking, I didn’t see a single tourist. I only crossed paths with two local shepherds. It’s rare to find that kind of peace in Eryri these days—just you, the sheep, and the wind.
Once you hit the high plateau and begin the down-climb, you need to have your wits and a fully charged phone about you. For this route, you’ll bypass the tricky Craigysgafn ridge and head down the trail by Craig Stwlan, eventually following the access road back to the car park.
However, the word „trail“ is a generous suggestion. Between the crags and the hidden drops, the path becomes virtually invisible.
Pro Tip: Do not attempt this without GPS. Your navigation system is the only thing keeping you on track here. The craters of Rhosydd Quarry are still actively collapsing so stay on the trail!
It was on this steep descent toward the dam that I learned a valuable lesson about Welsh geography and what I like to call „Bog Physics.“
I spotted a particularly wet patch right in the middle of the path and decided on a „tactical sprint.“ My logic was flawless: two or three fast steps across the green, grassy tufts would keep me dry. After all, grass is always solid, right?
Wrong!
With my very first step, the „solid“ ground vanished. My leg sank into the mud all the way up to my knee. Before I could react, I went down hard, tumbling forward. By the time I scrambled out, both legs were soaked, caked in bog, and I had a much deeper appreciation for the Welsh water table. It was a cold, squelchy reminder that the mountain always has the last laugh.
The Final Verdict
• Views: 10/10 (Hauntingly beautiful and atmospheric).
• Solitude: 10/10 (Pure peace away from the crowds).
• Bog Physics: 0/10 (Highly deceptive. Avoid at all costs).
Despite the wet pants, the endless false peaks, and the mud-traps, this is one of those hikes that stays with you long after your gear has dried out. It’s rugged, it’s raw, and it’s definitely not for the faint of heart.
Tips for the Trail:
• Scan the History: Take the time to use the QR codes on the buildings; it adds incredible context to the ruins.
• Trust the Tech: Download your maps offline and use GPS for the descent to the dam—the path is a lie.
• Test the Grass: Before you leap blindly into a green patch, poke the mud with a trekking pole. Your knees (and your pants) will thank you.
Wenn du eine Wanderung suchst, die deine Lunge, deine Orientierung und deine Geduld mal so richtig auf die Probe stellt, dann bist du in den Moelwyns genau richtig.
Du willst den typischen Touristenmassen in Eryri (Snowdonia) entkommen?
Diese 10-Kilometer-Runde oberhalb von Tan-y-grisiau ist vollgepackt mit alter Bergbau-Geschichte, unheimlichen Ruinen und genialen Ausblicken auf den Bergsee – aber eben ohne das Schlangestehen, das man vom Mt. Snowdon kennt. Sagen wir es, wie es ist: Der Berg hat ein paar Überraschungen auf Lager.
Von völlig trügerischer Moore bis zu den Geistern der viktorianischen Ära – hier ist mein Bericht von einer der rauesten Ecken in Wales.
Das Erste, was dir hier auffällt, ist nicht etwa saftiges Grün, es ist Schiefer. Und zwar tonnenweise. Du startest die Tour am alten Steinbruch Cwmorthin Quarry, läufst ein Stück am Ufer des Llyn Cwmorthin entlang und stehst plötzlich in einer Landschaft, die buchstäblich aus grauem Stein besteht.
Jeder Schritt auf den klappernden Scherben erinnert an die viktorianischen Arbeiter, die diese Hänge damals noch komplett per Hand abgetragen haben. Überall in der Landschaft liegt der Schrott von früher herum: verrostete Zahnräder, dicke Eisenkabel und eingestürzte Baracken. Es sieht fast so aus, als hätten die Arbeiter gestern erst ihr Werkzeug fallen gelassen und wären einfach nach Hause gegangen.
Ein richtig spannender Kontrast: An einigen der alten Steinruinen findest du QR-Codes. Wenn man sie scannt, erfährt man sofort die Geschichte der Gebäude, vor denen man gerade steht. Eine ziemlich coole Brücke zwischen dem 19. Jahrhundert und modernem Trekking.
Routen-Highlight: Hinter den Ruinen geht es hinauf zu den tiefen Kratern des Rhosydd-Steinbruchs. Diese riesigen, dunklen Löcher im Boden sehen aus wie der direkte Eingang zu einer Unterwelt.
Jedes Mal, wenn ich dachte: „Geschafft, ich bin endlich oben!“ und über die nächste Kuppe geschaut habe, tauchte prompt der nächste Gipfel auf. Es war ein endloser Kreislauf aus Schiefer-Kraxelei und falschen Hoffnungen. Aber als das graue Geröll dann irgendwann aufhörte und in eine weiche, grüne Bergkuppe überging, war die Erleichterung riesig.
Abgesehen von den alten Minen herrschte hier oben absolute Stille. Ich war mehrere Stunden unterwegs und habe keine Menschenseele getroffen, außer zwei einheimischen Schafhirten. Solche Einsamkeit findet man in Snowdonia heute kaum noch. Nur du, die Schafe und der Wind.
Sobald du oben auf dem Plateau ankommst und an den Abstieg denkst, solltest du deine Augen überall haben, und ein voll geladenes Handy. Auf dieser Route umgehen wir den ziemlich kniffligen Craigysgafn-Grat, halten uns stattdessen an den Pfad beim Craig Stwlan und laufen über die Versorgungsstraße zurück zum Parkplatz.
„Pfad“ ist hier allerdings ein sehr dehnbarer Begriff. Zwischen den Klippen und Absätzen ist der Weg phasenweise schlicht nicht vorhanden.
Pro-Tipp: Geh hier nicht ohne GPS los. Dein Navi ist das Einzige, was dich in diesem Gelände auf Kurs hält. Die Krater brechen immer noch ein und es ist deshalb sehr wichtig auf dem Weg zu bleiben!
Genau bei diesem steilen Abstieg Richtung Staudamm habe ich dann auch meine schmerzhafte Lektion in Sachen walisische Geografie gelernt. Stichwort: Moore.
Mitten auf dem Weg tauchte eine ziemlich nasse Passage auf. Mein Plan: Ein taktischer Zwischensprint. Zwei, drei schnelle Schritte über die dicken Grasbüschel, um trocken rüberzukommen. Auf Gras steht man ja sicher, dachte ich zumindest.
Falsch gedacht!
Beim allerersten Schritt war das vermeintlich solide Gras plötzlich weg. Mein Bein versank bis zum Knie im Matsch. Bevor ich überhaupt reagieren konnte, verlor ich das Gleichgewicht und landete der Länge nach im Dreck. Als ich mich da wieder herausgekämpft hatte, waren beide Beine komplett nass, die Hose schlammverkrustet und mein Respekt vor dem walisischen Boden auf einem ganz neuen Level. Der Berg hat am Ende eben immer das letzte Lachen.
Mein Fazit
Aussicht: 10/10 (Schaurig-schön und richtig atmosphärisch).
Einsamkeit: 10/10 (Wer absolut keine Lust auf Menschenmassen hat, ist hier richtig).
Moor: 0/10 (Völlig unberechenbar. Lieber großräumig umgehen).
Trotz nasser Hose, gefühlt unendlicher Fehlgipfel und der Schlamm-Aktion: ist fas eine dieser Touren, die im Kopf bleiben, selbst wenn die Klamotten schon wieder trocken im Schrank liegen. Der Trail ist rau, wild und definitiv nichts für Leute, die Angst vor ein bisschen Dreck haben.
Tipps für den Trail:
Nutze die QR-Codes: Nimm dir die Zeit, die Codes an den Ruinen zu scannen. Es gibt den alten Steinhaufen unglaublich viel Kontext.
Vertrau der Technik: Lade dir die Karten vorher offline herunter und verlass dich beim Abstieg zum Damm aufs GPS – der Weg ist oft unsichtbar.
Erst testen, dann springen: Bevor du blind auf ein grünes Stück Gras hüpfst, stich erst mal mit dem Wanderstock rein. Deine Knie und deine Hose werden es dir danken!
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