They say every day in the mountains is a good day, but let’s be real: some days, the mountains just feel a bit steeper than others. After tackling Snowdon recently, I headed out from Betws-y-Coed to take on the Fairy-Glen – Conwy Falls loop. On paper, it’s a a stroll through the park. In reality? It was a bit of a battle.

If you’ve ever hiked a peak and then tried to go again too soon, you know the feeling. My legs felt like lead from the start. Despite the trail being relatively easy terrain, every kilometer felt earned. Toss in a sudden flare-up of allergies, and I was definitely „feeling it“—and not in the inspired, mountain-goat kind of way.

I was looking forward to a serene riverside stroll, but the dense greenery (while beautiful) kept the water mostly out of sight. When I finally reached Conwy Falls, I hit a literal paywall: £2 to enter the viewing area.
Pro Tip: If you don’t have a drone, the views here can be a bit elusive. Honestly, without putting my „eye in the sky“ up there, I would have missed the scale of the falls entirely. It felt like a bit of a letdown after the effort to get there.

Hiking is about listening to your body, and today mine was screaming for the path of least resistance.
I opted to double back the way I came rather than finish the loop on the road. Road walking at the end of a long day is rarely the vibe.

By the time I got back to the Fairy Glen area, the thought of a steep downhill trek to the water’s edge was a „no“ from me. I decided to skip the final descent and keep what was left of my energy.

Even on an „off“ day, the surroundings in this part of Wales are undeniably stunning. The deep greens of the gorge and the moss-covered rocks make you feel like you’ve stepped into a folklore painting.
It wasn’t the epic riverside adventure I pictured, and I definitely struggled with the fatigue, but 10km is still 10km. Sometimes the win isn’t the view at the end—it’s just the fact that you laced up your boots and got the miles in.

As I finished those final kilometers, the post-Snowdon soreness had shifted from a dull ache to a genuine concern. I’m planning another mountain route for tomorrow, but there’s a nagging fear in the back of my mind that I’ve pushed my legs just a bit too far today.
Is it „good“ sore or „I’ve destroyed my muscles“ sore? Only tomorrow morning will tell.

Since the hike didn’t quite deliver the views I wanted, I decided to take matters into my own hands once I got back to town. I found a cozy local yarn store and—in the interest of self-care (and perhaps a little bit of disappointment-healing)—I left a fair bit of money there.
There’s something about the soft textures of new yarn that balances out a gray, itchy-eyed allergy day. If my legs won’t let me climb a mountain tomorrow, at least I’ll have a very beautiful project to start while I rest!


Man sagt ja, jeder Tag in den Bergen ist ein guter Tag. Aber mal ehrlich: An manchen Tagen fühlen sich die Berge einfach ein Stück steiler an als an anderen. Nachdem ich vor Kurzem Yr Wyddfa/ Mt.Snowdon bezwungen hatte, bin ich von Betws-y-Coed aus losgezogen, um die Runde Fairy Glen – Conwy Falls in Angriff zu nehmen. Auf dem Papier klang das wie ein entspannter Spaziergang. Die Realität? Ein ziemlicher Kampf.
Falls du schon mal direkt nach einer Gipfeltour wieder losgelaufen bist, kennst du das Gefühl: Meine Beine fühlten sich von Anfang an wie Blei an. Obwohl das Gelände eigentlich einfach war, musste ich mir jeden Kilometer hart erarbeiten. Pack dann noch einen plötzlichen Allergieschub oben drauf, und ich war eigentlich durchfür den Tag.

Ich hatte mich auf einen idyllischen Uferweg gefreut, aber das dichte Grün (so schön es auch war) versperrte ständig die Sicht auf den Fluss. Als ich schließlich die Conwy Falls erreichte, stand ich vor einem Drehkreuz: 2 £ Eintritt, nur um den Aussichtspunkt zu betreten. (Geht sogar mit Karte, sehr fortschrittlich !)
Pro-Tipp: Wenn du keine Drohne dabei hast, ist die Aussicht hier eher bescheiden. Ohne mein „Auge am Himmel“ hätte ich die Wasserfälle komplett verpasst. Nach der ganzen Anstrengung fühlte sich das wie ein kleiner Dämpfer an.

Beim Wandern geht es darum, auf seinen Körper zu hören – und meiner wäreheutelieberim Bett geblieben. Statt die Runde über die Straße zu beenden, entschied ich mich für den Rückweg auf demselben Pfad. Straße ohne Bürgersteig,  am Ende eines langen Tages ist einfach nicht mein Vibe.
Als ich wieder in der Gegend von Fairy Glen ankam, war allein der Gedanke an den steilen Abstieg zum Flussufer ein klares „Nein“. Ich habe mir meine  Energie für den rest des Rückweges gespart.

Selbst an einem „schlechten“ Tag ist die Umgebung in diesem Teil von Wales einfach umwerfend. Das tiefe Grün der Schlucht und die bemoosten Felsen geben einem das Gefühl, mitten in einem alten Märchen gelandet zu sein.
Es war vielleicht nicht das epische Fluss-Abenteuer, das ich mir vorgestellt hatte, und ich hatte echt mit der Erschöpfung zu kämpfen, aber am Ende zählen die Kilometer. Manchmal ist der Sieg nicht die Aussicht, sondern die Tatsache, dass man die Stiefel geschnürt und die Strecke durchgezogen hat.

Während der letzten Kilometer verwandelte sich der Muskelkater vom Snowdon von einem dumpfen Ziehen in echte Besorgnis. Ich plane für morgen eigentlich die nächste Bergroute, aber im Hinterkopf nagt die Angst, dass ich meine Beine heute ein bisschen zu sehr strapaziert habe. Ist es „guter“ Muskelkater oder die „ich-hab-meine-Muskeln-zerstört“-Variante? Das werde ich wohl erst morgen früh wissen.

Da die Wanderung nicht ganz die erhofften Highlights lieferte, habe ich die Sache zurück in der Stadt selbst in die Hand genommen. Ich habe einen süßen Wolle-Laden gefunden und – im Namen der Selbstfürsorge (und vielleicht um die Enttäuschung zu lindern) – dort einiges an Geld gelassen.
Es gibt nichts Besseres als weiche, neue Wolle, um einen grauen Tag mit juckenden Augen auszugleichen. Falls meine Beine mich morgen nicht auf den Berg lassen, habe ich wenigstens ein wunderschönes neues Projekt, mit dem ich es mir beim Ausruhen gemütlich machen kann!

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