(English down below)
Nach einem langen Reisetag erreichten wir den Lac de Sainte Croix. Die Farbe des Sees ist schwer zu beschreiben, es ist ein strahlendes Stahlblau, wald grün, türkis blau und manchmal komplett farblos aber ihr müsst es euch selbst ansehen!
Obwohl der See großartig ist, sind wir nicht deswegen hier. Wir sind hierhergekommen, um eine der größten Schluchten Europas zu sehen, der Gorges du Verdon. Der Canyon ist 21 km lang und bis zu 700 m tief. Auf beiden Seiten des Canyons gibt es Panoramastraßen mit einigen wirklich schönen Aussichten.
Mein erster Gedanke war, mit dem Fahrrad die Schlucht abzufahren, aber zum Glück kannte mein Vater die Route und wusste daher um den wahnsinnigen Höhenunterschied entlang der Schlucht. Es geht ständig auf und ab mit einigen Serpentinen, Tunneln, Einbahnstraßen und ziemlich viel Verkehr!
Es ist atemberaubend und es gibt einige nette Campingplätze, aber es würde keinen Spaß machen, das mit dem Fahrrad an nur einem Tag zu fahren.
Die Straße ist schmal und liegt weit über dem Fluss selbst. Wenn ihr die Schlucht von unten sehen möchten, müssen Sie ein Boot, ein Paddelbrett oder ein Kajak nehmen … und euren Tag genau dort beginnen, wo der Fluss in den See mündet.
Wir fuhren von Aiguines aus in die Schlucht hinein und hielten am Belvédère du col d’Illoire. Hier konnte man das wunderschön gefärbte Wasser und all die Menschen auf ihren Booten sehen, obwohl die nur als winzige Flecken zu erkennen waren.
Nach einiger Zeit bogen wir ab und fuhren über Trigance und Soleiles. Trigance ist eine hübsche Stadt, aber man kann sich wegen der ganzen Touristen buchstäblich nicht fortbewegen. Dieser Teil der Strecke verläuft nicht direkt an der Schlucht entlang, ist aber trotzdem superschön. Zuerst spürt man den Einfluss der Provence. Weite Aussichten über Felder, einige Pferde und Esel und viel Sonnenschein. Dann führte die Straße an einem kleinen Fluss entlang und alles wurde wieder grüner. In dieser Gegend sind auch all die coolen Campingplätze. Die kleinen, auf denen man Leute in richtigen Zelten und einige kleinere Wohnmobile sieht. Anders als die großen Campingplätze rund um den See. Die bestehen hauptsächlich aus Mobilheimen, Chalets und großen Wohnmobilen.
Wieder fuhren wir ziemlich weit bergauf. An einer Stelle konnte man sehen, wie der kleine Fluss Le Bau seinen Weg durch einen Berg bis in den Verdon gebrochenen hat. Wenn man den Berg vor sich sieht, kann man nicht glauben, dass dieser kleine Fluss ihn in zwei Hälften geteilt hat.
Auf der Route des Crêtes hielten wir an mehreren atemberaubenden Aussichtspunkten. Jetzt waren wir wirklich hoch oben! Dort zu stehen und Geier direkt an uns vorbeifliegen zu sehen, nach unten zu schauen und zu sehen, was ein bisschen Wasser bewirken konnte, war einfach unglaublich. Die Kraft des Wassers versetzte mich in Ehrfurcht und machte mich ein wenig sprachlos.
Ich weiß wirklich nicht, wie ich beschreiben soll, was wir gesehen haben. Es war einfach zu viel, um es an nur einem Tag aufzunehmen. Ich empfehle euch selbst her zu kommen und es euch in echt anzuschauen. Definitiv eine Reise wert!
Wer nicht selbst herkommen kann…
Ich werde bald einige Bilder in die Galerie und auf Instagram hochladen.
After a long day of travelling we arrived at Lac de Sainte Croix. The colour of the lake is hard to describe, it’s a steel blue, forest green, turquoise blue and sometimes completely colourless but you have to see it for yourself!
Although the lake is great, that’s not why we’re here. We came here to see one of the largest Canyons in Europe, the Gorges du Verdon. The canyon is 21 km long and up to 700 m deep. There are panoramic roads on both sides of the canyon with some really beautiful views.
My first thought was to cycle down the Canyon but luckily my dad knew the route and therefore he knew about the insane elevation gain along the canyon. It’s constantly up and down with some switchbacks, tunnels, one-way streets and quite a lot of traffic! It’s stunning and there are some nice campsites but it wouldn’t be fun to cycle it in just one day.
The road is narrow and sits way above the river itself. If you want to see the canyon from below, you’ll need to take a boat, paddle board or kayak… and start your day right where the river flows into the lake.
We drove into the canyon from Aiguines and stopped at the Belvédère du col d’Illoire. Here you could see the beautifully colored water and all the people on their boats, although they were only visible as tiny spots.
After some time we mad a turn and drove through Trigance and Soleiles. Trigance is a nice looking town but you literally can’t move around because of all the tourists. This part of the route isn’t right at the Gorges but still super pretty. At first you feel the influence of the Provence. Wide views over fields, some horses and donkeys and lots of sunshine. Then the road went along a small river and everything turned green again. This area is also where all the cool campsites are. The small ones where you see people in proper tents and some smaller camper vans. Unlike the big campsites around the lake. Those consists mostly of mobile homes, chalets and big RVs.
Again we drove quite a long way uphill. At one point you could see how the small river Le Bau had cut its way through a mountain into the Verdon. When you see the mountain in front of you you can’t believe that this small river split it in half.
On the Route des Crêtes we stopped at several stunning viewpoints. Now we were really high up! Standing there while vultures are flying right past us, looking down and seeing what a little bit water could do was just incredible. The power of the water left me in awe and a little speechless.
I really don’t know how to describe what we saw. It was just too much to take in in just one day. I recommend you come and see it for yourself. Definitely worth the trip!
If you can’t come yourself…
I’ll upload some pictures to the gallery and on Instagram soon.
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