(English down below)

Wo bin ich stehen geblieben?

Verregneter Ruhetag, vor 2 Tagen: verdammt, der Tag kam mir lang vor! Eingesperrt, kein Fernseher und beschissenes WLAN. Nicht so lustig, aber meine Beine mochten die kleine Pause.

Gestern: Geplant war eine Wanderung und ein bisschen shopping. Was soll ich sagen, das Einkaufen hat etwas länger gedauert als erwartet. Outdoorsachen kaufen macht Spaß und Lebensmittel mussten auch besorgt werden. Also blieb nicht mehr viel Zeit für die Wanderung. Stattdessen machten wir einen netten kleinen Spaziergang durch das Dorf, in dem wir uns gerade befinden.
Das Dorf besteht aus vielen alten Gebäuden, von denen viele aneinander gebaut sind. So entstehen viele enge Gassen, von denen einige nur zu Fuß passierbar sind. Gleichzeitig gibt es aber überall kleine Plätze wo man mit den Nachbarn unter Bäumen zusammensitzen kann, zumindest wenn man das möchte. Generell finde ich das man in dieser Gegend viel spanische/mexikanische Einflüsse spürt.

Wir beendeten den Abend mit ein paar Snacks, Bier, Himbeerlimonade und MauMau-Kartenspielen.

Heute war es endlich Zeit für die gestrige Wanderung.  Als wir am Startpunkt der Wanderung ankamen, sah das Wetter nicht so toll aus. Genauer gesagt regnete es, stürmte und die Wolken hingen sehr tief! Trotzdem beschlossen wir nach einigem Warten im Auto, trotzdem wandern zu gehen. Ich wollte nicht noch einen Tag drinnen festsitzen.
Also rüsteten wir uns für das Scheißwetter aus, einschließlich meiner dicken gestrickten Wintermütze, und machten uns auf den Weg.
Zuerst führte uns der Weg durch ein paar Büsche, kleine Blumen und wenn die Wolken nicht so verdammt tief hängen würden, hätten wir eine tolle Aussicht auf die nahegelegenen Berge gehabt. Der Wind war sehr kalt und ich war froh, dass ich meine Mütze im Auto gefunden hatte. Am Morgen, als wir das Haus verließen, war das Wasser besser, aber hier auf der anderen Seite des Hügels hätte ich mir mehr von meiner „Kaltwetterausrüstung“ gewünscht.
Nach einer Weile gingen wir in einen Wald. Die Bäume waren mit Moos bedeckt, ebenso wie die Felsen. Winzige rosa Blumen, alle möglichen Kletterpflanzen und ein Haufen Farne, es gab bei jedem Schritt etwas Neues zu sehen.

Der Weg führte im Zickzack durch die moosbedeckten Steine. Der Wald sieht super mystisch aus und als der Weg sich zu einer Grube öffnete, konnte ich mir nur vorstellen, dass dies Orte alter mythischer Rituale sind.
Irgendwann gab es so viele verschiedene Wege, die durch Felsen führten, dass es offiziell als Labyrinth benannten wurde. Und obwohl sie ihr Bestes gaben, den Weg zu markieren, war es durchaus eine Möglichkeit, sich hier zu verlaufen. Ok vielleicht war hier jemand etwas zu eifrig mit dem Markierungen denn die konnte man jetzt an jedem Stein finden  

Nach einer guten Zeit im Labyrinth erreichten wir eine Lichtung im Wald, die mit all den herumliegenden Steinen immer noch ziemlich wie ein Labyrinth aussah.

Auf dem Weg zurück zum Auto versuchten wir, einen einfacheren Weg zu nehmen, aber irgendwann landeten wir wieder im Wald. Irgendwann sind wir dann doch mal auf andere Leute getroffen. Ein Haufen Frauen, die lief gemütlich durch den Wald so als würden sie sich auskennen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es Hexen waren, die auf dem Weg zu etwas Nachmittagszauberei im Wald waren.

Bevor wir das Auto erreichten, machten wir noch einen weiteren Halt bei Ruinen von 2 alten  Mühlen. Der Wind war immer noch stark, so stark, dass die Drohne eine Sturmwarnung ausgab, als ich sie fliegen ließ, aber jetzt war die Sonne draußen und die Wolken waren verschwunden. Eine Weile saßen wir neben den Mühlen und genossen die Sonne, bevor wir zum Parkplatz zurückkehrten.

Morgen ist der letzte Tag in unserem wunderschönen Chalet, bevor wir zum nächsten Ort weiterziehen. Ich werde es vermissen, bei einem Froschkonzert einzuschlafen, von 2 schreienden Hähnen wach gemacht zu werden und den zwei Schafen im Garten direkt vor meinem Fenster beim fressen zu zusehen

Where did I stop?

Rainy restday, 2 days ago: damn, the day seemed long! Locked up, no TV and crappy WiFi. Not so fun, but my legs liked the little break.

Yesterday: A hike and a bit of shopping were planned. What can I say, shopping took a little longer than expected. Buying outdoor gear is fun and groceries also had to be bought. So there wasn’t much time left for the hike. Instead, we took a nice little walk through the village we are currently in.

The village consists of many old buildings, many of which are built next to each other. This creates many narrow streets, some of which are only accessible on foot. At the same time, there are small squares everywhere, where you can sit together with your neighbors under trees, at least if you want to. In general, I think you can feel a lot of Spanish/Mexican influences in this area.

We ended the evening with a few snacks, beer, raspberry lemonade and MauMau card games.

Today it was finally time for yesterday’s hike. When we arrived at the starting point of the hike, the weather didn’t look so great. To be more precise, it was raining, stormy and the clouds were very low! Nevertheless, after some waiting in the car, we decided to go hiking anyway. I didn’t want to be stuck inside for another day.


So we geared up for the crappy weather, including my thick knitted winter beanie, and hit the road.
At first the trail took us through some bushes, small flowers and if the clouds weren’t so damn low, we would have had a great view of the nearby mountains. The wind was very cold and I was glad I found my hat in the car. In the morning when we left the house, the water was better, but here on the other side of the hill I would have wished for more of my „cold weather gear“.


After a while we walked into a forest. The trees were covered in moss, as were the rocks. Tiny pink flowers, all kinds of climbing plants and a bunch of ferns, there was something new to see with every step. The path zigzagged through the moss covered stones. The forest looks super mystical and as the path opened up to a pit, I could only imagine that these are places of ancient mythical rituals.

At one point there were so many different paths leading through the rocks that it was officially named a labyrinth. And although they tried their best to mark the path, it was definitely a possibility to get lost here. Ok maybe someone was a bit too eager with the markings, because you could now find them on every stone 🙈

After a good time in the labyrinth we reached a clearing in the forest that still looked pretty much like a labyrinth with all the stones lying around.

On the way back to the car we tried to take an easier path but eventually we ended up back in the forest. Eventually we did meet other people. A bunch of women were walking leisurely through the forest like they knew their way around. I’m pretty sure they were witches on their way to some afternoon magic in the forest.

Before we reached the car, we made another stop at the ruins of 2 old mills. The wind was still strong, so strong that the drone gave a storm warning when I flew it, but now the sun was out and the clouds had disappeared. We sat next to the mills for a while and enjoyed the sun before returning to the parking lot.

Tomorrow is the last day in our beautiful chalet before we move on to the next place. I will miss falling asleep to a frog concert, being woken up by 2 screaming roosters and watching the two sheep eating grass in the garden right outside my window

Hinterlasse einen Kommentar