(English down below)

Wie immer auf dieser Tour kam es anders als geplant. Gestern (Tourmalet) war Mist, aber eigentlich wollte ich als nächstes den Col d’Aspin fahren. Wir fanden heraus, dass die Straße auf der Seite von Sainte Marie de Campan, hoch zum Col d’Aspin gesperrt ist. Deshalb ziehen wir um, und zwar in das Tal zwischen dem Col d’Aspin und dem Col de Peyresourde. Diesmal konnte ich meinen Vater überreden, mitzukommen.

Auf dieser Seite des Berges ist weniger Verkehr, nur ein paar Autos und einige Radfahrer. Der Aspin ist einfacher für mich. Wir beginnen „langsam“ mit 4 % und einigen Serpentinen. Während wir höher steigen, kann man das Tal unter uns sehen. Der erstaunlich blau gefärbte Fluss fließt in einen kleinen Stausee direkt unterhalb der Stadt Arreau und hinter der Stadt bietet sich ein wunderschönes Bergpanorama.

Wieder gilt: Je länger der Aufstieg, desto schwieriger wird er. Weniger Serpentinen, mehr steile gerade Abschnitte, aber immer noch eine gute Mischung. Hier und da haben wir etwas Schatten, während auf anderen Teilen die Sonne brutzelt. Die Seite des Berges ist mit wunderschönen Blumen bedeckt, vor allem mit vielen großen gelben, die in der Sonne leuchten.

Wir haben es gerade noch rechtzeitig nach oben geschafft. Ein tschechischer Motorradfahrer hat ein Foto von uns gemacht, während eine Kuh daneben stand und uns musterte. Wir genießen die atemberaubende Aussicht und ziehen uns warm an.

5 Minuten später war der Pass von Wolken bedeckt. Wir genießen die Aussicht beim Abstieg und beenden den Tag mit einem Pasta-Abendessen.

Ich bin froh, dass mein Magen heute mitgespielt hat und werde ihn deshalb morgen am nächsten Pass auf die Probe stellen!

As always on this tour, things didn’t go as planned. Yesterday (Tourmalet) sucked but originally I planned to do the Col d’Aspin next. We found out that the road on the Sainte Marie de Campan side up to the Col d’Aspin is closed, so we moved to the valley between the Col d’Aspin and the Col de Peyresourde. This time I managed to persuade my dad to come with me.

There is less traffic on this side of the mountain, just a few cars and some cyclists. The Aspin is easier for me. We started „slowly“ with 4% and some switchbacks. As we climb higher, you can see the valley below us. The amazing blue colored river flows into a small reservoir just below the town of Arreau and behind the town there is a beautiful mountain panorama.

Again, the longer the climb, the harder it gets. Fewer switchbacks, more steep straight sections, but still a good mix. Here and there we have some shade while on other parts the sun is sizzling. The side of the mountain is covered with beautiful flowers, especially lots of big yellow ones that glow in the sun.

We made it to the top just in time. A Czech motorcyclist took a photo of us while a cow was standing next by, judging us. We enjoy the breathtaking view and and got our warm clothes on.

5 minutes later the pass was covered in clouds. We enjoy the view on the way down and ended the day with a pasta dinner.

I’m glad my stomach cooperated today so I’ll put it to the test tomorrow on the next pass!

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