Etappe 3

Das Frühstück im Amalfi Lucury House haben wir dank des schönen Wetters auf der Dachterrasse einnehmen können. Es gab ein kleines Frühstück Buffet mit Kuchen ,Säften , Obst,  Müsli… und von der Terrasse aus konnte man gut die Riesigen Felswände, die Amalfi umgeben ,bestaunen. Gut gelaunt verabschiedeten wir uns und machten uns auf zur Küste in Amalfi. Wir hatten uns dazu entschieden den Tag etwas einfacher zu gestalten und somit erst mal mit dem Bus zu fahren. Von Amalfi die Küstenstraße bis nach San Lazzaro. Die ersten 2 Reihen im Bus waren abgesperrt, der Bus wurde nur durch die Hintertür betreten und der Fahrer Trug  Handschuhe ( wahrscheinlich die Corona Schutzmaßnahme da in Amalfi viele Touristen unterwegs sind). Auf der sehr schmalen Straße war es eigentlich ein Wunder  das wir und auch der Gegenverkehr unbeschadet davon gekommen sind. Vor jeder Kurve wurde ordentlich auf die Hupe gedrückt, vermutlich um den Gegenverkehr zu warnen. Sehr oft war Millimeter Arbeit gefragt um den Bus an dem entgegenkommenden Fahrzeug vorbei zuschieben. Endlich in San Lazzaro angekommen war uns beiden ziemlich schlecht. Nach einer kleinen Verschnaufpause ging es dann aber endlich los. Aus dem Ort führt uns der Weg in eine kleine Schlucht. Langsam ging es Abwärts, auf der einen Seite Meter hohe Felswände und auf der anderen ging es bergab. Wir kamen an einem kleinen Bach vorbei der von einem Wasserfall gespeist wurde (Mein persönlicher Höhepunkt des Tages) und sich in weiteren kleinen Wasserfällen seinen Weg ins Meer bahnte. Über Steine hüpfen wir durch den kleinen Bach auf die andere Seite wo der Weg wieder leicht bergan aus der Schlucht führt. Bevor wir wieder auf die Straße kommen machen wir Mittagspause auf einer Bank und genießen die Aussicht. Von dort an führte der Weg erstmal über Straßen durch einen kleinen Ort, manchmal sind wir uns nicht ganz sicher in wir noch auf dem rechten Weg sind. Am Morgen sind wir hier schon mit dem Bus durchgekommen und somit entscheidet wir uns dafür auf der Straße weiter zu gehen. Am Ortsende folgten wir einer Straße die an einer Treppe endete. Hier begann der Wanderweg der uns nach Bomerano führte. Auch dieser Teilabschnitt gefällt mir sehr gut. Wieder geht es am Rande großer Felsen entlang mit bezauberndem Ausblick auf das Meer und grüne Wiesen. Immer wieder schlängeln wir uns über kleine kurze Treppen Abschnitte den Berg hoch. Je näher wir dem Zielort kommen desto lauter hören wir Glöckchen klingeln. Irgendwo werden hier Schafe gehalten , wir hören sie sehen sie aber nicht. Zu unserer Freude erreichten wir Bomerano gegen 14 Uhr. Da die Unterkunft noch nicht bezugsfertig war haben wir im Benachbarten Restaurant das bisher beste Essen gegessen. Eine große Portion Spaghetti und eine ziemlich gute Lasagne (natürlich nicht so gut wie die von Mama). Den restlichen Tag verbrachten wir mit Wäsche waschen, Pläne schmieden und im Bett liegen. Somit haben wir auch den berühmt berüchtigten dritten Tag überlebt… und er hat mir großen Spaß gemacht!

Hinterlasse einen Kommentar