Etappe 2
Gut erholt und mit besten Wetter machten wir uns inzwischen wieder voll motiviert los. Den Anfang des Weges hatte ich am gestrigen Tag, bei unserem Spaziergang durch die Stadt, gesichtet. So ging es durch die Fußgängerzone in Richtung Dom. Ab dem Dom ging es dann über viele Treppen bergauf. Ich will nicht wissen was die Leute denken wenn man uns Treppen laufen sieht. Nach nur wenigen Metern mussten wir aufgrund des guten Wetters diverse Kleidungsstücke ablegen. Bis nach Minori wanderten wir auf dem Zitronenweg.
Auf der Strandpromenade in Minori machten wir Mittagspause. Vom Vorabend hatten wir noch Cracker, Frischkäse , Pfirsichsaft Trinkpäckchen und mit Schoko umhüllte Oreo Kekse die niemals Mittagessen dienten.
Wir folgten der Straße bis diese nach rechts abzweigt und wir geradeaus die Treppen in Angriff nehmen. Vom Strand aus ging es nun vorbei am Friedhof immer weiter über Treppen bis nach Ravello (362m ü.n.N).
Mit dem Wort „Picturesque“ wurde uns dieser Ort beschrieben. Auf dem Domplatz legten wir eine weitere Pause ein und versuchten uns zu orientieren. Es folgten Treppen ohne Ende! Der ganzen Weg ,zurück bis zur Küste ,bestand aus einer Treppenstufe an der andern. Wir erreichten den Punkt an dem wir anfingen die Treppen rückwärts runter zu laufen da wir die Schmerzen in den Beinen nicht mehr ertragen konnten. Man hat das Gefühl das die Beine jeden Moment den Dienst verweigern da man den ganzen Tag ein und dieselbe merkwürdige Bewegung macht. Wir können leider auch nicht mehr wie normale Leute Treppen laufen…die Beine wollen diese Bewegung einfach nicht mehr ausüben. 1.5km vor unserem Ziel ging es dann durch ein Häuser Labyrinth. Ein schmaler Gang führt in den nächsten, da eine Treppe hoch, hier die nächste runter, mal ist der Weg überdacht und man fühlte sich wie in einem Tunnel, mal hatte man das Gefühl das man gleich bei jemandem im Wohnzimmer steht. Als uns das Häuser Labyrinth endlich wieder ausspuckte fanden wir uns in Amalfi wieder. Um in unsere Unterkunft zu kommen mussten wir uns durch das Menschen Gewühl in der Fußgängerzone arbeiten. Schrecklich all diese Menschen. Zu unserem Leidtragen mussten wir mehrere Treppen bis zu unserem B&B erklimmen. Aber wir waren freudig überrascht über die Unterkunft und erneut über diese Gastfreundlichkeit.



Hinterlasse einen Kommentar